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04.10.2026, 15:25

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Pokémon TCG

176 Sets · 19.690 Karten
202.285 Preispunkte

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Marktanalyse für Sammelkarten für Pokémon TCG.

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Sammlung dokumentieren und absichern: Inventar, Fotos, Versicherungsfragen

Eine wachsende Sammlung ohne Dokumentation ist im Schadensfall schwer nachzuweisen. Wer nur weiß, dass er "etwa 2000 Karten" besitzt, kann gegenüber einer Versicherung oder bei einem Verkauf nichts belegen. Eine saubere Inventarliste, aussagekräftige Fotos und Klarheit über den eigenen Versicherungsschutz kosten Zeit, ersetzen aber im Ernstfall nichts. Der Aufwand skaliert mit dem Wert: Bei einer Handvoll teurer Karten reicht wenig, bei vierstelligen Stückzahlen wird Systematik zur Pflicht.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 1Erfasse pro Karte mindestens Name, Set, Set-Nummer, Sprache, Variante und Zustand, bei gegradeten Karten die Zertifikatsnummer.
  • 2Fotografiere wertvolle Karten beidseitig mit lesbarer Set-Nummer und lagere eine Kopie außerhalb der Wohnung.
  • 3Ob und bis zu welcher Summe deine Sammlung unter den Hausrat fällt, klärst du schriftlich mit deinem Versicherer.
  • 4Ein exportierbarer Portfolio-Tracker spart Recherche und liefert datierte Bestandsnachweise.
1

Das Minimal-Inventar: diese Daten gehören zu jeder Karte

Pro Karte identifizieren sich vier Angaben eindeutig: Kartenname, Set (Erweiterung), Set-Nummer (die Zahl auf der Karte, meist unten, im Format 025/165) und Sprache. Ergänze die Seltenheit und Variante, denn Reverse Holo, Holo und Non-Holo derselben Karte unterscheiden sich im Wert deutlich. Bei hochwertigen Karten erfasst du zusätzlich den Zustand nach einer nachvollziehbaren Skala (etwa Near Mint, Excellent, Good) oder die Grading-Note, falls die Karte bewertet wurde. Notiere Anschaffungsdatum und Bezugsquelle, das hilft bei Provenienz und Nachweis. Cardmarket verwendet eine feste Systematik aus Set-Kürzel und Nummer, an der du dich orientieren kannst, damit deine Liste mit dem gängigen Markt kompatibel bleibt. Eine laufende Inventarnummer je Eintrag erleichtert die Verknüpfung mit Fotos. Wer graded, hält die Zertifikatsnummer des Bewertungsdienstes fest, weil sie die Karte fälschungssicher identifiziert.

Lege pro Karte genau eine Zeile an und trenne Varianten strikt. Zwei physische Exemplare derselben Karte sind zwei Einträge, nicht "Anzahl 2", sobald sich der Zustand unterscheidet.

2

Fotodokumentation: was im Schadensfall tatsächlich zählt

Ein Foto belegt Existenz und Zustand zum Aufnahmezeitpunkt, deshalb kommt es auf Nachvollziehbarkeit an, nicht auf Ästhetik. Fotografiere Vorder- und Rückseite jeder wertvollen Karte einzeln, gleichmäßig ausgeleuchtet und ohne Reflexionen, damit Kanten, Ecken und Oberfläche erkennbar sind. Halte die Set-Nummer im Bild lesbar, so lässt sich das Foto später der Inventarzeile zuordnen. Bei gegradeten Karten fotografierst du das gesamte Slab inklusive Label mit Zertifikatsnummer. Für den Massenbestand genügen Übersichtsaufnahmen ganzer Seiten im Sammelalbum, die belegen, welche Karten in welcher Menge vorhanden waren. Speichere die Dateien mit der Inventarnummer im Dateinamen und lege eine Kopie außerhalb der Wohnung ab, etwa in einem Cloud-Speicher, denn bei Brand oder Diebstahl sind lokale Datenträger oft mit betroffen. Aktualisiere die Fotos, wenn du Karten neu einordnest oder graden lässt.

Fotografiere Karten zur Beurteilung des Zustands lieber ohne Sleeve, mit einem separaten Nachweisfoto der geschützten Aufbewahrung. So bleibt die Oberfläche sichtbar und der Schutz dokumentiert.

3

Versicherungsfragen: was allgemein gilt und wen du fragst

Sammlungen fallen bei vielen Anbietern grundsätzlich unter den Hausrat, allerdings mit Einschränkungen, die im Einzelfall stark abweichen. Häufig gibt es Entschädigungsgrenzen für Wertsachen und Sammlungen, oberhalb derer der Schutz nicht mehr greift, ohne dass du den Wert gesondert meldest. Ob Diebstahl, Feuer, Leitungswasser oder Elementarschäden abgedeckt sind und in welcher Höhe, steht in deiner konkreten Police, nicht in allgemeinen Aussagen. Für hohe Sammlungswerte kommen separate Wertsachen- oder Sammlerversicherungen in Betracht, die individuell kalkuliert werden. Entscheidend für die Regulierung ist, dass du Bestand und Wert nachweisen kannst, was genau die Aufgabe von Inventar und Fotos ist. Kläre konkrete Deckung, Summen und Nachweispflichten direkt mit deinem Versicherer oder einem unabhängigen Berater, denn dies ist keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Frage dabei ausdrücklich nach der Behandlung von Sammlungen und nach der maximalen Entschädigung ohne Sondervereinbarung.

Bitte deinen Versicherer um eine schriftliche Auskunft, ob und bis zu welcher Summe deine Sammlung als Hausrat gilt. Mündliche Zusagen helfen im Schadensfall wenig.

4

Digitale Helfer: vom Spreadsheet zum Portfolio-Tracker

Für den Einstieg reicht eine Tabellenkalkulation mit einer Spalte je Datenfeld, die du sortieren und filtern kannst. Der Vorteil ist volle Kontrolle, der Nachteil ist manuelle Pflege inklusive Wertaktualisierung von Hand. Portfolio-Tracker nehmen dir das Nachschlagen ab, weil sie Karten über Set und Nummer erkennen und den Bestand mit Marktdaten verknüpfen. Der Portfolio-Tracker dieser Seite ordnet deine Karten der Cardmarket-Systematik zu und zeigt die Entwicklung deines Bestands über die Zeit, ohne dass du jeden Eintrag einzeln recherchierst. Achte bei jedem Werkzeug darauf, dass du deine Daten exportieren kannst, damit du nicht an eine Plattform gebunden bist. Ergänze die digitale Erfassung um die Fotoablage, indem du Inventarnummern konsistent zwischen Liste und Dateinamen hältst. Ein regelmäßiger Export als Sicherungskopie schützt vor Datenverlust und liefert gleichzeitig einen datierten Nachweis deines Bestands.

Exportiere deine Liste in festen Abständen und speichere sie mit Datum. Diese Momentaufnahmen belegen, welche Karten wann in deinem Besitz waren.

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