
Archiv-Beitrag: Die Preisangaben in diesem Beitrag stammen aus einer älteren Datenquelle und können veraltet sein — aktuelle Preise stehen auf den Kartenseiten oder direkt auf Cardmarket prüfen.
Stellar Crown zeigt diese Woche zwei Gesichter: Fünf der sechs beobachteten Karten geben nach, doch eine Elektro-Spinne stemmt sich gegen den Trend. Wer auf breite Rückgänge gewettet hätte, lag bei einer Karte falsch.
3
mit echtem Marktpreis
+8,7 %
Galvantula ex
-11,1 %
Lacey
18,17 € – 40,60 €
niedrigster bis höchster Wert
Karten im Artikel


Galvantula ex

Lacey

Terapagos ex
Preisvergleich
Höchstwert 40,60 €
Marktbild — Veränderung
1 von 3 im Plus
Das Wichtigste auf einen Blick
Ende Juli fällt mitten in die Turniersaison, und das prägt regelmäßig, welche Karten gefragt sind. Wettbewerbsfähige Decks ziehen Nachfrage nach ihren Schlüsselkarten, während reine Sammlerstücke oft ruhiger notieren. Stellar Crown liefert dafür ein gutes Anschauungsobjekt, weil das Set sowohl spielrelevante ex-Karten als auch Trainer-Karten wie Lacey und Briar mischt. Dass mehrere davon gleichzeitig nachgeben, ist kein Zufall, sondern typisch für eine Phase, in der die Aufmerksamkeit sich auf neuere Sets verteilt. Interessant bleibt, wie unterschiedlich einzelne Karten innerhalb desselben Sets reagieren.

Briar
Stellar Crown

17,35 €
Galvantula ex (eine Elektro-Käfer-Spinne, Weiterentwicklung von Joltik) steigt um 8,7 Prozent auf 23,29 Euro und ist damit die einzige der sechs beobachteten Karten im Plus. Rundherum sinken die Preise, teils deutlich. Diese Gegenbewegung fällt auf, weil sie gegen den Set-Trend läuft. Ein einzelner grüner Balken in einem roten Feld zieht immer Blicke an. Warum genau die Spinne klettert, lässt sich aus den Daten allein nicht ablesen, doch eine steigende Nachfrage ist klar erkennbar. Zur Einordnung: Terapagos ex, das Aushängeschild des Sets, gibt im selben Zeitraum 5,9 Prozent nach und notiert bei 40,60 Euro.

Galvantula ex
Stellar Crown

23,29 €
Sammler orientieren sich gern an der teuersten Karte eines Sets. Sie dient als Anker, an dem alles andere gemessen wird. Fällt dieser Anker, wirkt das oft wie ein Signal auf die günstigeren Karten daneben. Terapagos ex als Set-Spitze verliert diese Woche, und tatsächlich rutschen die meisten anderen Stellar-Crown-Karten mit. Das ist der Ankereffekt in Reinform: Der Kopf senkt sich, der Rest folgt. Galvantula ex zeigt aber, dass der Effekt keine Naturgesetz ist. Einzelne Karten mit eigener Nachfrage lösen sich vom Anker und gehen ihren eigenen Weg. Wer nur auf die teuerste Karte schaut, übersieht solche Ausreißer.

Terapagos ex
Stellar Crown

40,60 €
Ob Galvantula ex sein Plus hält, ist offen. Gegenbewegungen einzelner Karten laufen manchmal nach kurzer Zeit wieder aus, manchmal setzen sie sich fort, wenn echte Spielnachfrage dahintersteht. Beobachtenswert bleibt auch Lacey, die mit 11,1 Prozent den stärksten Rückgang der Woche zeigt und bei 18,17 Euro notiert. Ob sich hier ein Boden bildet oder der Abwärtstrend weitergeht, wird die kommende Woche zeigen. Wie schon bei der Analyse zu Surging Sparks sichtbar, kühlen Sets mit der Zeit ab, während einzelne Karten überraschen können.

Lacey
Stellar Crown

18,17 €
Quellen